Mariella‘s Erfahrungsbericht – England High School

Dienstag, 30.04.2013

 

Zur Person:

Name:                                     Rusch

 

Vorname:                                Mariella

 

E-Mail:                mariella-rusch@t-online.de

 

Wohnort in DE:                      Drochtersen

 

Wohnort in England:              Bournemouth


 

Mein Erlebnis Großbritannien

 

Auf die Idee einen High-School Aufenthalt in Großbritanien kam mir als mir ein Bekannter von seinem Austausch erzählte. Ich suchte im Internet nach Austausch-Organisationen und traf auf die “Global Youth Group e.V.” die mir gleich von Anfang an vertrauenswürdig erschien. Nach einem Bewerbungstreffen und einem weiteren Vorbereitungstreffen bei mir zu Hause, ging alles ziemlich schnell, da ich den Austausch von Anfang des Jahres machen wollte, was auch gut gepasst hat. 

 

Am 21.01.2013 ging es denn endlich los. Aufgeregt war ich nicht, sondern ich bin ziemlich locker auf den Aufenthalt in England zugegangen, erst als ich von meinem "Local Ordinator" vom Flughafen abgeholte wurde, war ich aufgeregt. Die Fahrt nach Bournemouth von London-Haethrow kam mir sehr kurz vor und meine Familie erwartete mich schon.  Meine Gastmutter Kelly hilf mir dann auch mir im Zimmer für die 6 Wochen einzurichten. Als ich dann fertig war sind wir natürlich mit meiner 2-jährigen Gastschwester Isla in die Stadt um mir Bournemouth ein bisschen zu zeigen und um meinen Gastvater Alex von seiner Arbeit abzuholen. Alle erwiesen sich als sehr, sehr nett und hilfbereit auch wenn wir am Anfang wenig gesprchen haben da diese ganze Situation für beide Seiten neu war. Abends beim Essen habe ich meiner Familie Bilder und Videos von zu Hause gezeigt, dann schauten wir noch gemeinsam etwas englisches Fernsehen und unterhielten uns dabei.

  

Am nächsten Tag musste ich dann gleich auch schon zur Schule die dort ganz anders war als in Deutschland. Ich bekam die übrigen Teile meiner Schuluniform und mir wurde die Schule gezeigt, also die Cafeteria und die ganzen anderen wichtigen Räume. Die Schule war wie fast alle Schulen in Großbritannien eine Mädchenschule, was auch wiederum neu für mich war. Ich kam in den Mathekurs aus "Year 10". Ich wurde einem Mädchen, Taylor, zugeteilt die anfangs sehr nett wirkte. Das englisch Sprechen fiel mir da noch sehr schwer, aber verstanden habe ich alles was gesagt wurde also gab es keine richtigen Verständigungsschwierigkeiten. Die Schule fiel mir sehr leicht, da der Stoff den wir grade zu der Zeit hatten in Deutschland in der 8 Klasse dran kam. Am Ende des Schultages brachte mir noch der Schuldirektor persönlich zur Bushaltestelle.  Der Tag war ziemlich hart und schwer für mich, weil alles so neu und anders war.

  

Die Zeit verliefen wie im Flug, ich lernte viele neue, nette Leute kennen und mein Englisch wurde von Tag zu Tag besser. An den Wochenenden traf ich mich mit Freunden auf meinen Kursen zum Schlittschuhlaufen, zum Shoppen in der Stadt und ich wurde zum Geburtstag einer meiner Freundinnen eingeladen. Wir haben erst ein kleines Fotoshooting zusammen gemacht und danach sind wir essen gegangen. Wir haben viel gelacht und geredet. Ohne das ich es richtig gemerkt hatte sind mir die Mädels richtig ans Herz gewachsen.

 

An einem Tag waren die Mädels und ich sogar am Strand und das im Februar! Das war echt ziemlich warm und wir konnten sogar barfuß laufen.

 

Und so langsam näherte sich auch das Ende meiner 6 Wochen. Schon Tage und sogar Wochen vorher bekam ich immer die Wort „I’ll miss you“ ( Ich werde dich vermissen ) zu hören und realisierte den Abschied noch gar nicht so. Aber dann plötzlich war auch schon mein letzter Schultag an dem ich von wirklich allen Abschied genommen habe. Ich habe sogar Karten und andere Geschenke bekommen damit ich die Mädchen alle nicht vergesse. Tia hat sogar ein Video für mich geschnitten wo jede meiner Freundinnen mit ein paar Sätze widmet. Und dann mussten sogar alle weinen, selbst ich. Die Zeit war einfach zu schön und ich werde sie nie vergessen! Ich bin froh das die Global Youth Group e.V. mich hierbei unterstützt haben.

 

Erfahrungsberichte von Jakob Haude - Irland

Dienstag, 30.04.2013

Erfahrungsbericht von Jakob Haude über Irland

 Ich habe vom 31.8.2012 bis zum 23.12.2012 einen Schüleraustausch mit der Organisation Global Youth Group e.V. nach Irland gemacht.





Als am 31.8.2012 am Düsseldorfer Flughafen alles begann war ich nicht aufgeregt. Ich war viel mehr gespannt was mich in Irland erwarten würde. Ursprünglich wollte ich nämlich nach Amerika oder Kanada, aber diesen Trip hatte ich zu spät geplant, sodass ich dann nach Irland gegangen bin.                                                                                                                                                                                            





Als ich nach ca. zwei Stunden Flug in Dublin landete war ich allerdings doch etwas gespannt wie meine Gastfamilie sein würde. Meine Gastfamilie war sehr nett, auch wenn ich am Anfang als wir von Dublin nach Monaghan gefahren sind nicht allzu viel verstanden habe. Meine Organisation, Global Youth Group, hat mich zu der Gastfamilie sehr gut vermittelt und ich habe mich gleich am Anfang total wohl gefühlt.                                                                                            Am Samstag, den 1.7.2012, haben dann mein Gastvater und ich Andrea, einen  italienischen Austauschschüler, vom Flughafen abgeholt. Andrea und ich wohnten im selben Zimmer. Am Anfang war ich etwas skeptisch, ob das 4 Monate mit Andrea in einem Zimmer gut gehen würde, aber es war positiv, da man, z.B. Wochenende, nie alleine war.                                                            Am ersten Wochenende haben Andrea und ich dann erst einmal Monaghan erkundet und uns umgesehen wo wir die nächsten 4 Monate wohnen würden. Am darauffolgenden Montag waren wir das erste Mal in der Schule und mussten uns erst einmal zurecht finden.                                                                                             In der Schule (Beech Hill College) konnten wir viele Fächer wählen. Allerdings waren wir sehr viele Austauschschüler und konnten auch in unserer Muttersprache sprechen, was manchmal nicht so gut war. Von der Schule aus haben wir auch einen dreitägigen Trip nach Galway gemacht. Galway ist eine sehr schöne Stadt, die sehr groß, aber trotzdem übersichtlich ist und kleine Läden hat. Von Galway aus sind wir auch zu den Cliffs Of Moher gefahren, die gewaltig hoch sind.                                                                                                                       





Wir hatten von unserer Organisation aus Ende der 2. Woche ein Treffen wo wir uns alle zusammen das erste Mal gesehen haben. Wir haben von unserer Irischen Organisation, zu der mich  die Global Youth vermittelt hat, sehr viele Trips gemacht.                                                   Wir waren Am Anfang am Gain`s Causeway, einer sehr markanten Küste; in Belfast, wo die Titanic gebaut wurde und in Derry, einer sehr schönen Stadt mit viel Historie. Am Anfang sind diese Trips sehr gut, da man dadurch sehr viele Leute kennen lernt. Aber ich habe auch nicht alle Trips mitgemacht, weil man später seine eigenen Freunde hat und dann seine eigenen Trips macht, z.B. nach Dublin fährt (einer sehr schönen Stadt, die sehr modernisiert ist) oder zu anderen Orten. Je nach Gastfamilie hat man mehr oder weniger Freiheiten. Meine Gastfamilie war immer für uns da wenn wir Fragen hatten oder Hilfe brauchten aber den Rest regelt man selbst und ich finde man wird ein großes Stück erwachsener. Ich hatte das Glück am Rande einer Kleinstadt zu wohnen wo ich problemlos zu Fuß zu Freunden gehen konnte, was sehr praktisch war. An den Wochenenden habe ich mich meistens mit Freunden getroffen oder war unterwegs.                                                                                                

Ich kann so einen Auslandsaufenthalt mit der Global Youth Group nur jedem empfehlen, da es einen als Menschen weiterentwickelt und man das Englisch verbessert. Ich würde es jeder Zeit wieder so machen und es war nicht leicht in Irland Abschied zu nehmen.

Anna's Erfahrungsbericht aus den USA

Dienstag, 30.04.2013

 

Zur Person:

Name:                                     Toschke

 

Vorname:                                Anna Lena

 

E-Mail:                          annatoschke@googlemail.com

 

Wohnort in DE:                      Barsbek bei Kiel

 

Wohnort in den USA:             Kalifornien

 

Mein Zwischenfazit

 

Ein Austauschjahr ist etwas sehr besonderes, und wenn man die Möglichkeit hat so etwas Einmaliges erleben zu dürfen, dann sollte man sich die Chance auf keinen Fall entgehen lassen. In einem fremden Land mit einer neuen Familie zu leben erfordert eine Menge Mut und Überwindung, aber die Erfahrungen die man daraus entnimmt bringen einen selbst sehr viel weiter.

 

Natürlich hat ein Jahr in einer neuen und fremden Kultur seine Höhen und Tiefen, aber normalerweise sind die guten Erinnerungen, die die überwiegen und im Gedächtnis bleiben.

 

Ich selbst hatte auch einige schlechte Erfahrungen mit meiner Gastfamilie und meinem Betreuer. Durch einen Streit auf einer der Trips hat sich das gesamte Verhältnis zwischen mir, meiner Gastfamilie und meinem Betreuer verändert. Ich habe angefangen mich unwohl und unverstanden zu fühlen und hatte niemanden vor Ort mit dem ich mich aussprechen konnte. Als ich mich letztendlich an die Global Youth Group gewendet habe, wurde dort  sofort versucht mir zu helfen, indem der Hauptsitz von meiner amerikanischen Organisation AFICE kontaktiert wurde. Von dort aus wurde versucht die Spannungen zu lösen. Dies ist jedoch fehlgeschlagen, da es mein Wort gegen das meines Betreuers war. Die Global Youth Group hat sich dann dafür eingesetzt, dass ich schnellst möglich einen neuen Betreuer bekomme, der mir dann hilft eine neue Gastfamilie zu finden. Der Betreuerwechsel hat schnell geklappt, aber die Suche nach der Gastfamilie hat länger gedauert. Meiner Meinung nach hat AFICE die Suche meiner neuen Betreuerin überlassen. Außerdem habe ich erfahren, dass ein Schulwechsel nach einem halben Jahr schwierig ist.


Letztendlich hat mein Familienwechsel Anfang Februar endlich stattgefunden. Ich fühle mich sehr wohl in meiner neuen Familie. Es sind sehr offene Leute und dafür, dass es ihr erstes Mal ist, das sie Austausschüler aufnehmen ist es für beide Seiten etwas besonders. In meiner neuen Schule wurde ich als „Senior“ eingeschrieben, das heißt ich habe die Möglichkeit an einem amerikanischen High School Abschluss teilzunehmen. Obwohl ich keinen „wirklichen“ Abschluss mache, darf ich mit den anderen „Seniors“ am Abschlussball und auch an der Abschlussfeier teilnehmen.

 

Ein Jahr von zu Hause weg zu sein ist ganz schön lange, und auch wenn man den Kontakt zu Freunden und Familie per Facebook oder Skype hält, ist das nicht dasselbe, als wenn man gleich nebenan wohnt. Und ganz ohne Heimweh funktioniert es auch nicht. Das wichtigste dabei ist, dass man viel unternimmt, ob nun an Sportaktivitäten oder Clubs in der Schule teilnimmt, oder mit Freunden oder der Familie irgendwo hinfährt, jegliche Art von Unternehmung hilft das zu vergessen und je mehr man erlebt, desto weniger denkt man an zu Hause und je glücklicher man in der Gastfamilie ist, desto mehr fühlt es sich nach zu Hause an.